Brennstoff Holzpellets

Brennstoff Holzpellets

Das Heizen mit heimischen Holzpellets gehört zu den krisensichersten Arten der Beheizung. Deutschland und Österreich gehören zu den waldreichsten Länder Europas - für ausreichenden, natürlichen Rohstoffnachschub ist demnach gesorgt. Dank dieses ständig nachwachsenden Waldreichtums muss für die Erzeugung von Holzpellets kein Baum extra gefällt werden - im Gegenteil: Holzpellets werden aus Voll- oder Rest-Holz der Holzindustrie hergestellt, und dieser Rohstoff wurde bis jetzt nur zu einem kleinen Teil genutzt.

Pellet-Heizgeräte werden inzwischen in der vierten Generation produziert. Sowohl Förder- als auch Verbrennungstechnologie sind ausgereift - eine vollständige und saubere Verbrennung mit einem hohen Wirkungsgrad ist daher garantiert; der Restaschenanteil von weniger als 0,5 Prozent kann als wertvoller Gartendünger genutzt werden.

Der Einsatz von Holzpellets ist gut für unsere Umwelt. Im Vergleich zu fossilen Energieträgern sind Holzpellets CO²-neutral, d.h. dass es bei ihrer Verbrennung zu einem geschlossenen Kohlenstoffkreislauf kommt. Es wird nur die Menge an CO² (Kohlendioxid) abgegeben, die der Baum vorher beim Wachsen aufgenommen hat. Zum Vergleich: Bei der Verbrennung fossiler Energieträger wird gleichzeitig das Kohlendioxid freigesetzt, das über Jahrmillionen gespeichert wurde. Dadurch wird der CO²-Gehalt in der Atmosphäre erhöht.

Der Energiebedarf für die Herstellung von Holzpellets ist äußerst gering und beträgt nur etwa zwei bis drei Prozent des Energiegehaltes der Pellets.

Die Nutzung von Pellets als Brennstoff leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Schutz der Wälder, da bei der Verbrennung von Holzpellets weniger Schwefeldioxid abgegeben wird. - Schwefeldioxid ist maßgeblich an der Entstehung des so genannten Sauren Regens beteiligt, der wiederum eine Mitverantwortung am Waldsterben trägt.

Geringes Transportrisiko. Das Risiko einer Umweltverschmutzung durch Tankerunglücke oder Lecks in Gaspipelines entfällt. Ebenso verringert sich die Gefahr von Bränden, Explosionen oder Grundwasserverunreinigungen bei der Brennstofflagerung im Vergleich zu den fossilen Energieträgern.