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Pellex Bioenergie AG vor Kapitalerhöhung und Börsenlisting

- Pelletmarkt untermauert stabiles Preisniveau -

 

Hamburg, den 6. März 2013. Die Pellex Bioenergie AG Hamburg, steht kurz vor einer Kapitalerhöhung.  Die Hauptversammlung der Gesellschaft hat eine Erhöhung des Grundkapitals um bis zu EUR 2.500.000 auf bis zu EUR 2.700.000 beschlossen. Für das gesetzliche Bezugsrecht hat am 5. März 2013 die Bezugsrechtsfrist für die Alt-Aktionäre begonnen. Die neuen Aktien, welche nicht auf Grund des Bezugsangebots bezogen werden, werden im Rahmen einer Privatplatzierung der Gesellschaft nahestehenden Anlegern zum Erwerb angeboten.

In diesem Zusammenhang beabsichtigt die Gesellschaft, die neuen und alten Stammaktien bis zum 30. Juni 2013 an der Börse listen zu lassen. „Damit wäre erstmals ein fokussierter  Holzpellethersteller an der deutschen Börse gelistet“, bemerkt Pellex-Vorstand Markus Maly.

Die Pellex Bioenergie AG  ist tätig in der Produktion und dem Handel von Brennstoff-Holzpellets sowie  damit verbundenen Geschäftsbereichen. Die Geschäftstätigkeit erfolgt einerseits unmittelbar sowie andererseits über verschiedene Tochtergesellschaften.

Die Produktion von Holzpellets umfasst sowohl die Verarbeitung des vorproduzierten Rohstoffs Hobel- und Sägespäne, als auch die Verpackung, den Verkauf und die Auslieferung an Großhändler und Endkunden.

Der Handel mit Holzpelles erstreckt sich auf den Einkauf bereits fertiger Holzpellets aus dem In- und Ausland, ggf. das Absacken in handelsübliche Verpackungen, den Verkauf und die Auslieferung an Großhändler und Endkunden.

Verbundene Tätigkeiten sind solche, die einer Verlängerung der Wertschöpfungskette dienen und innerhalb der Gruppe als Dienstleistung erbracht werden. Hierzu gehört  beispielsweise die beabsichtigte Herstellung eines pelletierbaren Holzrohstoffs zur Versorgung der eigenen Standorte sowie zur Veräußerung an Mitbewerber.

Die Bedeutung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt wächst kontinuierlich. Während sich die Preise für Heizöl und Gas im Zuge der knapper werdenden Ressourcen kontinuierlich nach oben entwickeln, stellen Pellets eine nachhaltige und kostengünstige Alternative zu den fossilen Brennstoffen dar. Im Dezember 2012 ergab sich ein Preisvorteil von Holzpellets gegenüber Heizöl in Höhe von 36 Prozent.

 

Unternehmen, Gewerbe, kommunale Einrichtungen und Wohnungsbaugesellschaften setzen bei der Installation neuer Heizanlagen verstärkt auf Pelletfeuerungen. Die Anzahl der Anlagen im mittleren und größeren Leistungsbereich hat sich laut Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) in den vergangenen Jahren fast verdoppelt. Ausgehend vom Erneuerbare Energien-Wärmegesetz wird die anteilige Nutzung von regenerativer Wärme für Unternehmen und öffentliche Hand zunehmend Pflicht.

Das Wachstum auf dem österreichischen Markt hat sich in 2012 weiter beschleunigt, der Absatz von Pelletkesseln nahm um 20 Prozent (Pelletkessel bis 30 kW) bzw. 38 Prozent (Pelletkessel ab30 kW) zu. Wie auch in Deutschland verstetigt sich der Trend zu Anlagen mit höheren Leistungen und entsprechend höheren Verbräuchen.

Auch für das laufende Geschäftsjahr wird weiter mit einem Pelletpreis auf einem hohen Niveau gerechnet. Laut Index des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV) steht der Durchschnittspreis für eine Tonne Holzpellets im Februar 2013 bei  EUR 269,25, das sind 2,8 Prozent mehr als im Januar 2013 und gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergibt sich ein Anstieg um 12,23 Prozent.

„Die Branche ist durch zwei wesentliche Entwicklungen gekennzeichnet“, erläutert Vorstand Maly, „zum Einen besteht das Problem, dass der benötigte Rohstoff, das sind in der Regel Hobel- und Sägespäne,  zunehmend knapper und teurer wird, zum Anderen haben wir es seit Jahren mit stetig steigenden Pelletpreisen zu tun, deren saisonale Schwankungen relativ abnehmen, so dass wir es in einem sehr positiven Sinne mit einer nachhaltigen Pelletpreisentwicklung für die Pellethersteller zu tun haben.“

Bzgl. der branchenverbreiteten Rohstoffknappheit, wird die Gesellschaft den Produktionsstandort Sachsenburg in Österreich erheblich ausbauen und u.a. den Maschinenpark so erweitern, dass alternative Holzrohstoffe in ein pelletierfähiges Granulat verarbeitet werden können.

„Unsere Chancen sehen wir insbesondere darin, dass wir das Branchenproblem der Rohstoffknapheit, für unser Unternehmen in einen Vorteil verwandelt haben, weil wir zukünftig nicht nur Rohstoffverbraucher, sondern auch Rohstofflieferant für unsere lokalen Mitbewerber sein werden“ ergänzt Markus Maly. „Darüber hinaus gewinnt für uns, mit einem geplanten Handels- und Lagerstandort nahe der italienischen Grenze, der italienische Markt an Bedeutung. Wir werden hier noch im laufenden Jahr einen Handelsstandort aufbauen.“

Die heimische italienische Produktion deckt die dortige Nachfrage nicht, so dass rund zwei Drittel der jährlichen Nachfrage durch den Import gedeckt werden muss. Der Markt, welcher durch ein jährliches Wachstum von 15 bis 25 Prozent gekennzeichnet ist, hat erwartungsgemäß in 2012 erstmals 2 Mio. Tonnen Pellets aufgenommen.

 „Die positive, weil sehr nachhaltige Pelletpreisentwicklung der letzten Jahre, verbunden mit der Sonderentwicklung unseres Unternehmens, ergeben einen idealen Zeitpunkt für die Kapitalerhöhung und das anschließende Börsenlisting“ führt Maly abschließend aus.

Für das Geschäftsjahr 2013 erwartet die Gesellschaft einen wesentlichen Ausbau des Handelsgeschäftes mit fremdproduzierten Holzpellets auch in Deutschland. Die diesbezügliche Planung dient der Verbreiterung des Geschäftsmodells, der Diversifizierung von Risiken und letztlich dem Bekanntheitsgrad der Marke „Pellex“ in Deutschland.

Weiterer Informationen zum Unternehmen: www.Pellex.ag

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Website: www.pellex.ag